Präfektur Chiba – Paradies für Weekender
Nicht nur Disneyland
Chiba, die Präfektur östlich von Tokyo, ist bei jüngeren Leuten zumeist als Adresse von Tokyo Disneyland und DisneySea bekannt. Diesen Frei- zeitpark-Komplex besuchen jährlich 25 Millionen (!) Leute. Das ist die höchste Besucherzahl aller Freizeitparks auf der ganzen Welt. Die „Bayside- Area” ist demzufolge als Mekka des Massen- tourismus sehr lebendig.
Dagegen bietet der weniger besiedelte und naturreiche Großteil innerhalb der Halbinsel Boso unzählige Möglichkeiten für Erholung, sportliche Aktivitäten, kulinarische Genüsse sowie interessante Erlebnisse. (siehe: www.chiba-tour.jp) Ich möchte unseren Leserinnen in diesem Artikel praktische Informationen für Tagesausflüge nach Chiba, besonders für den Frühsommer und Sommer geben.
Durch die „Aqualine” schnell
Chiba, schon lange ein Zielort für viele Ausflügler, ist seit Ende März dieses Jahres preisgünstig zu er- reichen. Jetzt kostet die Straßengebühr für die „Aqualine” zwischen Kisarazu (Chiba) und Kawasaki am Wochenende und an Feiertagen durchgängig 1000 Yen, statt wie bisher 3000 Yen. Dazu muss ein Auto jedoch mit dem elektronischen Gebühren- erfassungsgerät (ETC) ausgestattet sein. Auf diese Weise kann man dann durch einen 9.6 km langen Meerestunnel von der Kanagawa-Seite aus in ca. 30 Minuten ans gegenüberliegende Ufer, nach Chiba, fahren.
- Abkuerzung -
Idyllische Landschaften
Der Charme der Präfektur zeigt sich besonders in ihrer idyllischen Landschaft. Wenn man durch Chiba fährt, fühlt man sich einfach befreit durch so viel Grün. Überall Idyllen! Besonders werden Sie die 375 Terrassen-Reisfelder, Oyama-Senmaida, die in einem Vorort der Stadt Kamogawa liegen (die nächstgelegenen von Tokyo aus) beeindrucken. Diese Reisfelder bewirtschaften 136 Mitglieder in einer Art Genossenschaft. Jedes Mitglied bekommt gegen einen Beitrag von 30.000 Yen das Recht ein Stück Terrasenfeld für ein Jahr zu besitzen. So können oder müssen alle an notwendigen Agrararbeiten, wie Reisanpflanzen, Ernten, usw. teilnehmen. Besucher können dagegen leider nur mit dem Blick auf die schöne Landschaft Tee trinken oder schöne Photos schießen.

