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Tokyo, 10. Juni 2011

Sondermitteilung der IKOI-Redaktion

Liebe IKOI – Leserinnen,

Die Erdbeben- und Tsunami Katastrophe am 11. März dieses Jahres und deren schlimmen Auswirkungen hat uns alle sehr erschüttert.

Unser tiefes Mitgefühl gilt all den Opfern in den betroffenen Regionen in Nord-Ost-Japan.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis, daß wir die Arbeit in unserer Redaktion für drei Monate eingestellt haben.

Von der September-Ausgabe an werden wir Sie wieder regelmäßig mit unserem Mitteilungsblatt beliefern.

Das IKOI-Team bedankt sich herzlichst für Ihr fortwährendes Interesse.

IKOI Redaktion

 




Auf dieser Webseite stellen wir, der IKOI-Verlag, Ihnen unsere Publikationen vor.

IKOI: Eine Monatszeitschrift mit aktuellen, vielfältigen Artikeln aus Deutschland und Japan.

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Leitfaden

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Neu! Das grosse Erdbeben vom 11. Maerz

Mein 11.3.



 

Am 11. März 2011 um 14:46 Uhr war ich in einem Kaufhaus in Kawasaki. Ich fühlte mich etwas schwin- delig und sah um mich, als eine Verkäuferin uns ansprach: „Erdbeben! Bitte gehen Sie nach draußen”. Draußen soll es ja gefährlich sein, so dachte ich mir, aber als ich einen Schritt zum Ausgang machen wollte, merkte ich, dass zwei ältere Frauen mich untergehakt hatten. Unter dem Dach des Kaufhauses sah ich viele Menschen, die aus den Büros und Restaurants herauskamen und auf der Straße standen, aber es war sehr leise. Alle waren sehr beschäftigt, Mails von ihren Handys abzuschicken. Ich kam zu mir und schickte auch Mails an meine Familie. Sie kamen anscheinend auch an. Die Ampeln waren an einigen Stellen ausgefallen und die Autos fuhren sehr langsam. Zurück in meinem Apartment stellte ich fest, dass der Strom ausgefallen war. Ich tauschte Informationen über die Ereignisse mit den Mitbewohnern aus, die ich bis dahin noch nie kennengelernt hatte. Ich musste mit jemandem sprechen.

 



Mein Kater war sehr angespannt und unruhig, auch wenn ich ihn auf den Arm nahm. Ich ließ ihn bei meinem Mann, der zufällig früh nach Hause kam und eilte zu einem Convenience Store. Ich  besorgte Obentos und Batterien für Taschenlampe und Radio. Ohne Strom standen die Kunden in einer langen Schlange, um Lebensmittel und Getränke einzukaufen. Zurück in der Wohnung, zündete ich einige Kerzen an und hörte aufmerksam Radio.

 

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